Donnerstag, 17. September 2020

Tomatenträume Teil 3

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"Überraschungstomate" meiner russischen Nachbarin

"Brad`s Atomic Grape"- mein absoluter Liebling.
Der Geschmack ist außergewöhnlich würzig und süß. Pflaumengroß.

"Big Rainbow"- sehr leckere süße Fleischtomate


"Orange Ping Pong"- kleine Cherrytomate.
Lecker und robust, platzfest und ein Massenträger




Dienstag, 18. August 2020

Tomatenträume 2020 Teil 2

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Rosii Marunte - eine rumänische Cherrytomate mit würzig- süßen Tomatengeschmack. Sehr gesund und sehr wüchsig


Cerise Verde - eigentlich eine kleine Kirschtomate, bei mir viele Früchte aber bis 30g schwer. Sie sollte richtig reif sein und leicht bernsteinfarbene Bäckchen haben, dann schmeckt sie toll. 

Barrys Crazy Cherry - eine meiner Lieblinge. Zuckersüß hängt sie in riesigen Bündeln an den Tomatenstöcken. Sie ist einer sehr wüchsige und hübsche Multiflora Tomate

Alter Kommunist - krasser Name, krasse Tomate. Die wächst wie blöd und hat echt viele große, paprikaförmige Früchte dran. Samen findet man nur sehr wenige in der Frucht. Dafür aber ein super ausgewogenes süße-säure Verhältnis. Die ist null mehlig und richtig lecker, nicht nur zum Einkochen.

Purple Calabash - die wächst nun echt schon lange in meinem Garten. Allein schon deshalb, weil sie so schön ist. Stark gerippt und  dunkellila. Jedoch viel kleiner als eine Fleischtomate. Der Geschmack ist jedes Jahr anders. Mal mag ich sie, mal ist sie mir zu säuerlich. 




Montag, 10. August 2020

Tomtenträume 2020 Teil 1

Das Tomatenjahr hat etwas holprig begonnen, die Nächste waren sehr lange ziemlich kalt. Dadurch haben sich einige Tomaten ehr langsam entwickelt. Aber gerade in den letzten 2 Woche haben sie richtig zugelegt. Ganz zufrieden bin ich mit der diesjährigen Auswahl nicht. Die Sorten sind gut, aber ich hab viel zu wenig Einkochtomaten und viel zu wenige kleinen Sorten. Keine Ahnung was mich da im Frühling geritten hat. Insgesamt sind sie aber sehr viel süßer, als im letzten Jahr. 

Diese Tomate habe ich als "dunkles Stierherz" bekommen. Aber so kommt sie mir leider nicht vor. Geschmacklich Durchschnitt und ich verkoche sie meist zu Soße.

Die  mag ich richtig gerne. Die Samen waren ein Geschenk einer rumänischen Frau, die sie aus ihrer Heimat mitgebracht hatte. Einen Namen hat sie nicht, deshalb ist es meine "gerippte Rumänin". Eine richtig tolle Tomate würzig mit feine Säure und der perfekten Süße. Ich nenn` sie gerne Butterbrottomate . Die hat seit Jahren ihren Stammplatz im Garten, weil sie richtig robust und ertragreich ist.

Das sollte die "Nonna Antonina" - ist sie aber nicht. Da hat sich wohl ein Kuckuck eingeschlichen. Aber ein wirklich leckerer und ertragreicher. Die Früchte sind ziemlich groß :)


"Orange Russian" - so heißt diese leckere Sorte. Sie ist total süß. Aber so richtig wachsen mag sie heuer nicht bei mir. Es war anfangs einfach zu kalt.

"Red Pear" Stammtomate in meinem Garten. Nutze ich hauptsächlich für Soßen.
"Malachitovaya Schkatulka" heißt diese russische, grüne Tomatensorte. Hier schon etwas zu reif , da ich unbedingt Samen aus ihr gewinnen möchte. Leckere, süß-würzige Fleischtomate mit wenig Säure.


Rest folgt ;) ... 

Sonntag, 12. Juli 2020

Aus dem Garten - auf den Tisch: Rote Grütze - oder Mittsommerglück

Der Sommer verwöhnt uns dieses Jahr schon eine ganze Weile. Man könnte fast meinen, der Frühling wurde übersprungen. Letzte Woche war Mittsommer. Verrückt!
Im Garten biegen sich die Beerenbüsche unter ihrer Last zu Boden und wollen unbedingt erleichtert werden. 
Wir  haben am Hof viele Beerensträucher, einfach, weil sie so wenig Arbeit machen und absolut unkompliziert sind. Rote-, Schwarze- und Weiße Johannisbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren und Jostabeeren erfreuen hier die Vögel und uns. Ganz besonders die Kinder finden es toll, ihren Snack frisch vom Strauch zu "zuppeln". Im "kleinen Wäldchen" an unserem Hof wachsen sogar drei Johannisbeersträucher wild. Mit wirklich schönen Früchten. Ein Geschenk...
Himbeeren haben wir leider noch keine bzw. keine mehr. Muss sich aber unbedingt wieder ändern. Evtl. im Herbst. Erst muss ich zu schönen Himbeerablegern kommen. Aber die Nachbarin wird mir schon aushelfen, so meine Hoffnung ;).



Pünktlich zur Beerensaison möchte ich also mit euch mein Rote Grütze Rezept teilen. Es wäre wirklich schade, wenn die leckeren Früchtchen keine Verwendung finden würden. Denn immer nur den Froster voll stopfen kann keine Lösung sein, jedenfalls bei uns nicht. Vieles versinkt in den Tiefen und kommt erst seeeehr spät wieder zum Vorschein ;D.




Das Rezept ist einfach gehalten. So wie ich es mag. Etwas arbeit macht es natürlich, da die Beeren verlesen werden müssen und gerade die Stachelbeeren von ihrem "Schwänzchen" befreit werden müssen/sollten.






Rote Grütze (ca. 10x 500g Honiggläser)


  • 1kg gemischte Johannisbeeren
  • 1kg Stachelbeeren
  • 1kg Kirschen



  • 350g-600g Rohrohrzucker (je nach Geschmack)
  • 30g Apfelpektin 
  • 10g Zitronensäure (optional)



Die Beeren waschen und verlesen. Die Kirschen entkernen und in einem großen Topf mit dem Zucker, dem Pektin und der Zitronensäure mischen. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. 

In saubere vorbereitete Gläser füllen und das Ganze bei 95°C 35 Minuten im Einkochtopf einkochen. 

Wichtig ist nur, sehr sauber zu arbeiten!


Die Beeren können natürlich beliebig ausgetauscht werden. Auch die Zuckermenge kann beliebig erhöht werden.




Zum leichteren Wiederfinden hochgeholt und in editierter Form :)

Dienstag, 30. Juni 2020

Johannisbeer♥Mohn♥Torte - vegan



Johannisbeer-Mohn-Torte 

28er Springform vegan

Teig:
350g Dinkelmehl (ich: halb Vollkorn/halb 630)
1TL Weinsteinbackpulver
1TL Natron
70g gem. Mohn
200g Rohrohrzucker
Mark einer Vanilleschote
250ml Sojamilch
1EL Apfelessig
150ml Wasser 
110g geschmacksneutrales Öl

Trockene und feuchte Zutaten getrennt von einander mischen und dann zu einem glatten Teig verrühren. In eine gefettete 28er Springform füllen und 25-30 Minuten bei 180°C backen.
Stäbchenprobe machen. 
Den Tortenboden gut auskühlen lassen.

Füllung:

  • 500g Soja-Vanillejoghurt
  • 200g Sojaquark 


Verrühren und über Nacht durch ein Tuch abtropfen lassen


  • 400ml vegane Sahne  (zum steif Schlagen!!!)
  • 7 TL San Apart
  • Saft einer 1 Zitrone
  • evtl. 1-2EL  Puderzucker 
  • 500g Johannisbeeren

Abgetropften Quark/Joghurt mit dem Zitronensaft und 3TL San Apart glatt rühren. 
Die Sahne mit dem restlichen San Apart steif schlagen und unter die Quarkmasse rühren. Abschmecken und evtl. noch etwas zuckern.  
Die Johannisbeeren unterheben.


Den abgekühlten Tortenboden 1x durchschneiden und einen Tortenring um den unteren Teil legen. Mit der Hälfte der Creme bestreichen und den 2. Tortenboden auflegen. Die restliche Creme aufstreichen und für mind. 4h in den Kühlschrank stellen. Wer mag kann die Torte natürlich noch verzieren ;).


Eine echte Sommertorte. Einfach und lecker. 
Den Tortenboden habe ich in einer etwas abgewandelten Form aus dem Buch "Einfach vegan backen" von Jerome Eckmeier. Ich mag seine Bücher total, weil die Rezepte gelingen und die Portionen familientauglich sind. Außerdem nutzt er gängige Zutaten, die überall zu bekommen sind. Die Tortenböden lassen sich vielfältig kombinieren und so hat man immer neue Torten und Kuchen. Ein ganz tolles Buch (und nein, ich bekomm` kein Geld dafür):D


Sonntag, 3. November 2019

Pantherpilz - Perlpilz

Der Perlpilz hat uns viele Jahre und viel Mut gekostet. Eigentlich schon lange sicher erkannt, haben wir ihn trotzdem all die Jahre nur bewundert. Bis 2019. Dieses Jahr sollte es so weit sein. Wir wollten ihn probieren. Und wir haben ihn probiert. 
Unser größter "Feind" dabei, der Pantherpilz. Grundsätzlich möchten wir Pilze erst essen, wenn wir den bösen Gegenspieler direkt daneben begutachten können. Es wurden viele Fotos, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Pantherpilz Merkmale:
  • keine rötlichen Töne, auch nicht an Fraßstellen
  • Ring nicht gerieft
  • Knolle mit Bergsteigersöckchen!!!

Perlpilz Merkmale:
  • rötliche Töne, besonders an Fraßstellen und Verletzungen
  • Ring gerieft
  • Stielbasis ohne Scheide, ohne Bergsteigersöckchen und etwas rübenartig zugespitzt


Solltet ihr Pilze finden, lasst einen Pilzsachverständigen drüber gucken. Mit Pilzen ist nicht zu spaßen! Deshalb gibt es hier auch keine Essensfreigabe. Die Bilder sollen nur zum Vergleich dienen.



Na, wer ist wer?

Knolle vom Pantherpilz, sieht aus, als würde er ein Söckchen anhaben und der Ring hat keine Riefen, der Stiel ist weiß

Links die Knolle vom Pantherpilz, rechts die Stielbasis vom Perlpilz (ohne Kindersöckchen und deutliche Rötung)


links Pantherpilz - rechts Perlpilz (deutliche Rötung des Hutes und des Stiels), der Stiel gehört zum Perlpilz.
Der Pantherpilzstiel rötet nicht, er ist weiß.

Der geriefte Ring beim Perlpilz. Der Pantherpilz hat keinen Ring mit mit Rillen (gibt aber auch hier unglückliche Ausnahmen)

Montag, 28. Oktober 2019

Apfelkuchen mit Rahmguss vegan

So richtig Herbst. Regen und goldene Sonnenstrahlen wechseln sich ab. Die Pilze sprießen und die bunten Blätter fallen. Einfach nur schön. Die Ernte ist nun so langsam eingefahren und man kann sich um die Schätze kümmern. Vieles wird eingelagert und vieles eingekocht. Vom Fallobst backe ich, so oft es geht Kuchen.
Meine Mutter buk früher immer einen wahnsinnig leckeren Apfelkuchen mit Rahmguss und vielen Mandelblättchen obendrauf. Auf den hatte ich mal wieder so richtig hunger. Nur leider ist der nicht vegan. Aber, kein Problem, er wurde einfach etwas umgewandelt und tadaaa - ein wirklich sehr orginalschmeckender, superleckerer Apfelkuchen mit Rahmguss kam dabei heraus. Den möchte ich euch nicht vorenthalten und teile gerne das Rezept :).

Übrigens der zweite Apfelkuchen mit Rahmguss auf meinem Blog, diese Version mögen wir mittlerweile aber fast lieber.




Apfelkuchen mit Rahmguss -vegan-
1 Blech

Hefeteig:
  • 500g Mehl 550 (oder Vollkorn)
  • 250ml Pflanzendrink (hier Soja oder Hafer), lauwarm
  • 20g Bio-Hefe
  • 5EL Rohrohrzucher
  • 1TL Salz
  • 1EL Apfelmark


Einen Hefeteig wie gewohnt herstellen. Ins Mehl eine Mulde drücken. 1EL Zucker sowie die Hefe hineinbröckeln und mit der lauwarmen Pflanzenmilch übergießen. Grob verrühren und 20 Minuten abgedeckt stehen lassen.
Danach alle restlichen Zutaten zufügen und gut durchkneten. Es soll ein elastischer, weicher Teig entstehen.
Den Terig 45 Minuten ruhen lassen. 
Nochmals kurz durcharbeiten und nach einer kurzen Entspannungsphase auf ein Backblech ausrollen. Nun darf er nochmal abgedeckt ca. 20 Minuten gehen.



  • 1,5kg Äpfel 


putzen und in gröbere Würfel schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Rahmguss:


  • 50g Cashewkerne oder Mus (wer  keinen Hochleistungsmixer hat)
  • 180g Rohrzucker
  • 2 B. vegane Creme Fraiche
  • 2 B. Sojasahne
  • 2 EL Stärke
  • 1 Mark einer Vanilleschot 

oder statt Stärke und Vanille einfach gleich 2 EL Vanillepuddingpulver


  • Mandelblättchen


Alle Zutaten in einen Mixer geben und gut durchpürieren. Die Cashews sollten nicht mehr zu spüren sein.

Äpfel auf dem Hefeteig verteilen, den Guss gleichmäßig darüber verteilen und mit Mandelblättchen bestreuen.

Bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 30-35 Minuten backen. 

Die Hälfte des Rezeptes gibt übrigens eine 28er Springform, für alle, die nicht ganz so viel Kuchen brauchen ;)