Mittwoch, 11. September 2013

Kürbismarmelade - bäh!

Seit 4 Jahren versuche ich nun schon Kürbismarmeladenrezepte aus. Jedes Jahr, immer neue. Allesamt fand ich furchtbar. Bis heute.
Diesmal habe ich keinen Hokkaido genommen, sondern einen Muscat de provence. Einen richtig schönen, orangenen, durchgereiften aus meiner eigenen letztjährigen Ernte. Als ich ihn aufgeschnitten habe roch es richtig fruchtig, fast schon nach Melone.
800g habe ich gewürfelt, mit einem guten Stück Ingwer, 1/2 Vanilleschote, 500ml O-Saft und 200ml Karottesaft weich gedünstet. Danach püriert und mit 3:1 Gelierzucker, einem 1/2TL Zimt und 2EL Zitronensaft vermischt. Nach Anleitung 2-3 Minuten gekocht und in die vorbereiteten Gläser gefüllt.
Was soll ich sagen - so schmeckt mir Kürbismarmelade. Den Muscat de provence kann ich für Konfitüre nur empfehlen. Sein Aroma passt viel besser, als das des Hokkaido. Viel frischer. Außerdem ist er nicht so mehlig kochend, sondern hat ehr die Konsistenz einer Steckrübe.

Kürbis-Orangenkonfitüre

Und die Mirabellen sind nun auch endlich komplett verarbeitet. Ein kleiner Teil wurde ebenfalls zu Konfitüre verarbeitet, der größte Teil Mirabellen jedoch wurde gedörrt. Eine leckere und dazu noch gesunde Nascherei für die Kinder und mich.


Kommentare:

  1. sieht beides sehr lecker aus. ich mache die kürbismarmelade immer mit hokkaido. sehr lecker. ich reibe ihn über eine feine reibe, eine karotte und einen apfel auch. dann dünste ich das alles in orangensaft weich und dann koche ich das mit gelierzukcer und zimt ein. auch sehr lecker. und ist meist auch noch leicht knackig. wie dörrst du dein obst? hast du einen dörrautomat oder im backofen.? gruß
    sabine

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    1. Wir haben uns vor 2 Jahren einen Dörrautomaten (Dörrex) gekauft. Sehr praktisch und effektiv.

      LG, Helena

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