Dieses Jahr möchte ich Kresse aus Eierschalen wachsen lassen. Einfach, weil das eine wunderhübsche und schnelle Tischdeko für`s Osterfest ist, die man dazu noch lecker verwerten kann.
Wie die Samen der Kresse ganz zahm und fügsam werden möchte ich euch hier zeigen.
Kresse ist eine Schleimsaat. Wie übrigens Rucola, Senf oder Chiasamen auch. D.h., wenn die Samen mit Wasser in Kontakt kommen bilden sie um sich herum eine wässrige Gelschlicht. Diese Gelschicht schützt das schnell sprießende Pflänzchen die ersten Stunden vor der Austrocknung, bis genug Wurzeln vorhanden sind, um nach Wasser zu "suchen".
Genau das ist der Grund, warum man Kresse vor jeder Verarbeitung mindestens 30 Minuten in Wasser einweichen sollte. Dabei entsteht eine richtige Gelmasse, wie man sie evtl. von Chiasamen kennt. Dieses Gel kann man dann vollkommen unproblematisch Watte oder geeignete Siebe, verstreichen. Ganz sauber und unkompliziert. Kein Korn fällt in die Ritze oder alle Samen liegen auf einer Stelle. Ich denke, wir kennen alle diese Szenarien der Kresseanzucht ;). Danach wächst die Kresse schön gleichmäßig und schnell. Regelmäßig Wasser braucht sie natürlich trotzdem noch, klar.
Gerade für die ganz Kleinen ist das Ausbringen des Gels mit dem Löffel eine nette Geschicklichkeitsübung mit Erfolgsgarantie.
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Montag, 26. März 2018
Dienstag, 19. Dezember 2017
Bees.Wax.Food.Wrap - ein nachhaltiges Weihnachtsgeschenk
Dass wir mit unseren Massen an Bienenwachs einen kleinen Schatz beherbergen ist mir bewusst. Ich liebe es mit ihm zu arbeiten, Kerzen zu gießen oder auch zu ziehen. Was mir aber schon ganz lange unter den Nägeln brennt ist die Sache mit den BeesWaxWraps.
"Was ist das?", werden sich einige von euch bestimmt fragen. Andere werden sie schon kennen oder vielleicht sogar schon benutzten. Im Grunde ersetzt man die nervige Frischhaltefolie (wird hier eh kaum genutzt) einfach durch diese in Wachs getränkten Stoffzuschnitte. Genial! Aber auch Butterbrotpapier entfällt durch die Benutzung dieser "FoodWraps" (in das wickel ich nämlich gerne Käse, der mag es nicht luftdicht).
Ganz neu ist diese Idee jedoch nicht. Nur in Vergessenheit geraten. Man denke an die Wachsmäntel der Cowboys oder die gute alte Wachstuchtischdecke, die später durch das viel günstigere Plastik ersetzt wurde. Auch die Seemänner trugen Wachsjacken zum Schutz vor der Nässe. Ihr seht, alles kommt wieder und in diesem Fall ist es sogar super nützlich und nachhaltig.
Ob diese Tücher besser vor Keimen und Bakterien schützen - keinen Plan, denn der Wachs war ja ziemlich heiß bei der Verarbeitung. Aber es ist jedenfalls viel leckerer, eine angeschnittene Gurke in Bienenwachstücher zu hüllen, als in Plastik und gesünder ganz sicher auch. Außerdem sind sie extrem langlebig.
Die Herstellung ist gänzlich einfach. Ich habe 500g Bienenwachs mit 50g Kokosöl geschmolzen. Richtig heiß war das Wachs. Dann habe ich die Stoffzuschnitte ins Wachs getaucht, abtropfen lassen und auf einer saugfähigen Unterlage kurz abgelegt und gewendet. Andernfalls hängt zu viel Wachs dran. Sollte das passieren, einfach einen noch sauberen Stoffzuschnitt über den Getränkten legen und mit dem heißen Bügeleisen drüber. Natürlich zwischen zwei Backpapieren (sonst Riesensauerei!). Getrocknet sind die Tücher schnell und somit auch sofort einsatzbereit.
Mengenmäßig habt ihr mit 500g Bienenwachs für`s Leben ausgesorgt, also lieber erstmal nur die Hälfte anmischen :D
Ein schnelles Last Minute Weihnachtsgeschenk also ;). Geht mit Bienenwachskerzenrresten übrigens auch super.
Jojobaöl soll am besten dafür sein, weil es die Tücher besonders geschmeidig und elastisch macht. Hatte ich aber nicht zur Hand und mit Kokosöl oder Sonnenblumenöl geht`s ebenso gut.
Im Praxistest bin ich begeistert, wenn es ums Einpacken von Brot oder angeschnittenem Gemüse geht. Für das Abdecken großer Schüsseln werde ich auch weiterhin einen Teller nutzten. Da muss das BeesWaxWrap schon sehr dick getränkt sein, um zu halten.
Außerdem ist es ratsam, einen Stoff auszuwählen, der den Gelbstich des Wachses verträgt. Sonst kann es schnell unschön ausgucken.
"Was ist das?", werden sich einige von euch bestimmt fragen. Andere werden sie schon kennen oder vielleicht sogar schon benutzten. Im Grunde ersetzt man die nervige Frischhaltefolie (wird hier eh kaum genutzt) einfach durch diese in Wachs getränkten Stoffzuschnitte. Genial! Aber auch Butterbrotpapier entfällt durch die Benutzung dieser "FoodWraps" (in das wickel ich nämlich gerne Käse, der mag es nicht luftdicht).
Ganz neu ist diese Idee jedoch nicht. Nur in Vergessenheit geraten. Man denke an die Wachsmäntel der Cowboys oder die gute alte Wachstuchtischdecke, die später durch das viel günstigere Plastik ersetzt wurde. Auch die Seemänner trugen Wachsjacken zum Schutz vor der Nässe. Ihr seht, alles kommt wieder und in diesem Fall ist es sogar super nützlich und nachhaltig.
Ob diese Tücher besser vor Keimen und Bakterien schützen - keinen Plan, denn der Wachs war ja ziemlich heiß bei der Verarbeitung. Aber es ist jedenfalls viel leckerer, eine angeschnittene Gurke in Bienenwachstücher zu hüllen, als in Plastik und gesünder ganz sicher auch. Außerdem sind sie extrem langlebig.
Die Herstellung ist gänzlich einfach. Ich habe 500g Bienenwachs mit 50g Kokosöl geschmolzen. Richtig heiß war das Wachs. Dann habe ich die Stoffzuschnitte ins Wachs getaucht, abtropfen lassen und auf einer saugfähigen Unterlage kurz abgelegt und gewendet. Andernfalls hängt zu viel Wachs dran. Sollte das passieren, einfach einen noch sauberen Stoffzuschnitt über den Getränkten legen und mit dem heißen Bügeleisen drüber. Natürlich zwischen zwei Backpapieren (sonst Riesensauerei!). Getrocknet sind die Tücher schnell und somit auch sofort einsatzbereit.
Mengenmäßig habt ihr mit 500g Bienenwachs für`s Leben ausgesorgt, also lieber erstmal nur die Hälfte anmischen :D
Ein schnelles Last Minute Weihnachtsgeschenk also ;). Geht mit Bienenwachskerzenrresten übrigens auch super.
Jojobaöl soll am besten dafür sein, weil es die Tücher besonders geschmeidig und elastisch macht. Hatte ich aber nicht zur Hand und mit Kokosöl oder Sonnenblumenöl geht`s ebenso gut.
Im Praxistest bin ich begeistert, wenn es ums Einpacken von Brot oder angeschnittenem Gemüse geht. Für das Abdecken großer Schüsseln werde ich auch weiterhin einen Teller nutzten. Da muss das BeesWaxWrap schon sehr dick getränkt sein, um zu halten.
Außerdem ist es ratsam, einen Stoff auszuwählen, der den Gelbstich des Wachses verträgt. Sonst kann es schnell unschön ausgucken.
Also - ran an die Tücher!
Montag, 20. November 2017
Bienenwachskerzen - von der Wabe bis zur Kerze
Ein wunderschönes und ruhiges Wochenende liegt hinter uns. Was in unserem Chaotenhaus gar nicht so selbstverständlich ist.
Am Sonntag war es im Hause Trollenland so richtig warm und gemütlich. Alle waren zufrieden und hoch konzentriert, denn wir haben endlich unsere Kerzen für den Winter gegossen bzw. gezogen. Mit unserem selbstgewonnenem Bienenwachs.
Ganz fasziniert waren die Jungs bei der Sache. Klar, sind sie doch das ganze Bienenjahr über in die Arbeit am Stock miteinbezogen. Das ist uns sehr wichtig und wir sind froh und dankbar, unseren Kindern eine Kindheit mit solchen Erlebnissen bieten zu können.
Aber bis man endlich Kerzen ziehen kann, sind ganz schön viele Handgriffe nötig.
Im Frühjahr muss man die Bauwut der Bienchen ausnutzten und ihnen genug Ausbaumaterial zur Verfügung stellen. Ist immer gut, wenn man ausgebaute Waben hat. Nicht nur für Kerzen (dafür benutzten wir eh nur die alten Waben).
Nachdem der Honig eingetragen und abgeschleudert wurde, werden die Waben begutachtet. Die dunklen, also alten Waben werden entfernt und durch die neuen, frisch ausgebauten ersetzt.
Die aussortierten Waben werden nun im Wachsschmelzer (hier Marke Eigenbau) eingeschmolzen. Macht man das nicht, oder ist zu nachlässig holt man sich die Motten ins Haus. Doof.
Dieses flüssige, noch sehr schmutzige Wachs filtern wir nun grob durch feine Netzstrumpfhosen (die abgelegten von der Oma) in einen groooßen, alten Kochtopf. Denn die feinen Bienenhäutchen, toten Bienen und Drohnen wollen wir nicht im Wachs haben.
Jetzt kommt frisches Wasser dazu und wird aufgekocht. Danach muss alles ganz langsam erkalten, sonst gibt es Risse in der Wachsplatte. Nicht schlimm, aber unschön.
Wenn der Wachsbrocken nun gestürzt wird muss man an der Unterseite die ganze braune Dreckschicht abkratzen. Da sammelt sich so einiges ekeliges Schlonzzeugs.
Nun wird das Wachs erneut mit viel Wasser aufgekocht - wieder erkalten lassen.
Die ganze Prozedur darf man dann noch 1-2 mal wiederholen, bis das Wachs am Boden schön sauber ist. Nur sauberes Wachs brennt später gut.
Und was sich hier so steril und sauber anhört, ist in Wirklichkeit eine riesengroße Sauerei :D.
Ihr seht, von der Wabe bis zur Kerze hat man einiges zu tun. Aber wenn die Arbeit dann getan ist, ja dann kann man die schönsten Kerzen der Welt herstellen :D.
Noch heute riecht das ganze Haus süßlich warm nach Bienenwachs. Ich liebe diesen Duft.
Am Sonntag war es im Hause Trollenland so richtig warm und gemütlich. Alle waren zufrieden und hoch konzentriert, denn wir haben endlich unsere Kerzen für den Winter gegossen bzw. gezogen. Mit unserem selbstgewonnenem Bienenwachs.
Ganz fasziniert waren die Jungs bei der Sache. Klar, sind sie doch das ganze Bienenjahr über in die Arbeit am Stock miteinbezogen. Das ist uns sehr wichtig und wir sind froh und dankbar, unseren Kindern eine Kindheit mit solchen Erlebnissen bieten zu können.
Aber bis man endlich Kerzen ziehen kann, sind ganz schön viele Handgriffe nötig.
Im Frühjahr muss man die Bauwut der Bienchen ausnutzten und ihnen genug Ausbaumaterial zur Verfügung stellen. Ist immer gut, wenn man ausgebaute Waben hat. Nicht nur für Kerzen (dafür benutzten wir eh nur die alten Waben).
Nachdem der Honig eingetragen und abgeschleudert wurde, werden die Waben begutachtet. Die dunklen, also alten Waben werden entfernt und durch die neuen, frisch ausgebauten ersetzt.
![]() |
| Die wird später eingeschmolzen |
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| Die darf in den Stock zurück |
Die aussortierten Waben werden nun im Wachsschmelzer (hier Marke Eigenbau) eingeschmolzen. Macht man das nicht, oder ist zu nachlässig holt man sich die Motten ins Haus. Doof.
Dieses flüssige, noch sehr schmutzige Wachs filtern wir nun grob durch feine Netzstrumpfhosen (die abgelegten von der Oma) in einen groooßen, alten Kochtopf. Denn die feinen Bienenhäutchen, toten Bienen und Drohnen wollen wir nicht im Wachs haben.
Jetzt kommt frisches Wasser dazu und wird aufgekocht. Danach muss alles ganz langsam erkalten, sonst gibt es Risse in der Wachsplatte. Nicht schlimm, aber unschön.
Wenn der Wachsbrocken nun gestürzt wird muss man an der Unterseite die ganze braune Dreckschicht abkratzen. Da sammelt sich so einiges ekeliges Schlonzzeugs.
Nun wird das Wachs erneut mit viel Wasser aufgekocht - wieder erkalten lassen.
Die ganze Prozedur darf man dann noch 1-2 mal wiederholen, bis das Wachs am Boden schön sauber ist. Nur sauberes Wachs brennt später gut.
Und was sich hier so steril und sauber anhört, ist in Wirklichkeit eine riesengroße Sauerei :D.
Ihr seht, von der Wabe bis zur Kerze hat man einiges zu tun. Aber wenn die Arbeit dann getan ist, ja dann kann man die schönsten Kerzen der Welt herstellen :D.
Noch heute riecht das ganze Haus süßlich warm nach Bienenwachs. Ich liebe diesen Duft.
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Bücherwürmer
Es ist toll, wenn man Schnüre filzen kann. Überhaupt nicht schwer, aber süchtig machend. Wir sind im Bücherwurmfieber und könnten Tage damit verbringen diese süßen Kerle zu filzen. Lasst euch anstecken ...
Und nun wünschen die bunten Würmer und ich all denen, die sich regelmäßig oder zufällig auf meinen Blog verirren einen ...
![]() |
| Frappierende Ähnlichkeit, der Grüne mit den vielen Perlen in den Dreads ist meiner ;) |
Und nun wünschen die bunten Würmer und ich all denen, die sich regelmäßig oder zufällig auf meinen Blog verirren einen ...
fantastischen, ausgelassenen,
sorgenfreien, lustigen, bunten,
hammermäßigen, feuchtfröhlichen,
knalligen, gesunden,
... Rutsch
... Rutsch
ins Jahr
2016
Dienstag, 22. Dezember 2015
Last Minute Deko
Wer jetzt noch keine Deko hat - nicht verzweifeln! Dieser Stern aus Brottüten geht rasendschnell und schaut einfach zu weihnachtlich aus. Ob bestempelt oder nicht...
Freitag, 4. Dezember 2015
Basteln für den Nikolaus
Adventszeit ist Bastelzeit. Einfach, weil es das Warten verkürzt, spass macht und alle auf ganz besondere Tage einstimmt. So ein besonderer Tag ist für die Kinder und natürlich auch die Eltern der 6. Dezember - Nikolaustag.
Und genau für den haben wir gebastelt. Und was? Natürlich kleine Nikoläuse, obwohl die ehr nach Weihnachtsmänner ausgucken und meine drei Kinder mit dem richtigen Nikolaus aufwachsen. Deshalb nennen sie den roten Kerl auch einfach Tomte Tummetott.
Die Anleitung stammt aus meinem Lieblings-Weihnachtsbastelbuch, dem Pfeffernuss & Kugelglanz. Ein ganz wunderbares Buch mit tollen Ideen rund um die Adventszeit und Weihnachten. Mit einfachen und schönen Bastelideen schon für die Allerkleinsten.
Montag, 30. November 2015
1. Advent! Adè November!
Kaum ist es da das Novemberwetter, schon verabschiedet dieser sich auch schon wieder. Die Zeit verfliegt. Seit Tagen wird es nicht mehr richtig hell. Der Wind tobt und der Regen prasselt. Ich mag dieses Wetter. Schön eingepackt in den heimeligen vier Wänden, mit beruhigender Musik und Kerzenschein als Gegenstück zum stürmischen Herbst.
Endlich haben wir auch alle Fenster dekoriert, alle Eiskristalle gebastelt und auf den letzten Drücker einen einigermaßen hübschen Adventskranz gezaubert.
Das mit dem Backen werde ich dieses Jahr wohl etwas einschränken. Da ich die meisten Plätzchen esse muss, sie aber figurtechnisch am wenigsten nötig habe, fährt das Backprogramm dieses Jahr auf Sparflamme. Aber ein paar müssen sein ;)...
Endlich haben wir auch alle Fenster dekoriert, alle Eiskristalle gebastelt und auf den letzten Drücker einen einigermaßen hübschen Adventskranz gezaubert.
Das mit dem Backen werde ich dieses Jahr wohl etwas einschränken. Da ich die meisten Plätzchen esse muss, sie aber figurtechnisch am wenigsten nötig habe, fährt das Backprogramm dieses Jahr auf Sparflamme. Aber ein paar müssen sein ;)...
Montag, 23. November 2015
Sternenzauber
Im Hause Trollenland ist das Bastelfieber ausgebrochen. Der ungeschlagene Favorit ist der Faltstern. Und den am besten in allen möglichen und unmöglichen Variationen. Im Wohnzimmer kommt er als weißer Eiskristall daher, im Hausflur und in der Küche als kunterbunter Waldorf-Sternenkranz. Das Kinderzimmer darf mit kleinen gelben Origamisternen über dem Tannenwald glänzen.
Durch den Schnee sind die weißen Sterne leider nicht so gut zu erkennen, der Hundeschlonz an der Fensterscheibe aber schon (erst letzte Woche geputzt!) - gemein. Der kleine Wolf meint immer die Scheiben ablecken zu müssen vor lauter Neugier.
Neues Faltpapier ist bestellt, denn unseres ist schon sehr ausgesucht und eingeschrumpft. Wir basteln hier am liebsten mit Transparentpapier. Der Effekt kommt durch das dünne Papier viel schöner zum Vorschein. Normales Origamipapier wäre zu dick.
Der Mann entpuppt sich gerade als echter Faltkünstler und tüftelt die hübschesten Sterne aus. Ich bin da ehr der Nachbastler.
Durch den Schnee sind die weißen Sterne leider nicht so gut zu erkennen, der Hundeschlonz an der Fensterscheibe aber schon (erst letzte Woche geputzt!) - gemein. Der kleine Wolf meint immer die Scheiben ablecken zu müssen vor lauter Neugier.
Neues Faltpapier ist bestellt, denn unseres ist schon sehr ausgesucht und eingeschrumpft. Wir basteln hier am liebsten mit Transparentpapier. Der Effekt kommt durch das dünne Papier viel schöner zum Vorschein. Normales Origamipapier wäre zu dick.
Der Mann entpuppt sich gerade als echter Faltkünstler und tüftelt die hübschesten Sterne aus. Ich bin da ehr der Nachbastler.
![]() |
| Diesen tollen Stern hat der Mann für mich ausgetüftelt |
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| den ich, sieht ehr nach Granatsplitter aus ;) |
Donnerstag, 18. Dezember 2014
Weihnachtskarten
So, meine diesjährigen Weihnachtskarten sind gebastelt und bereit zum Verschicken und verschenken. Einfach und schlicht. Auch hier könnte man Kalligraphiekentnisse wieder gut gebrauchen. Man könnte, ich kann es leider nicht und freue mich einfach schonmal auf die neuen Kursangebote der Volkshochschule. Aber bis dahin leistet mir mein neuer Weihnachtsstempel gute Dienste.
Keine Weihnachtskarte und nein, auch keine Trauerkarte ;).
Letztes Wochenende waren wir, mein Gatte und ich, in Bamberg. Luxuswochenende ganz allein zu zweit.
In der Altstadt gibt es so viele verwinkelte kleine Gassen mit lauter putzigen kleinen Läden, dass man immer etwas findet. In eben so einer kleinen Buchhandlung, in einer verwinkelten Gasse, habe ich zwei kleine antiquare Büchlein gefunden. Ich muss zugeben, ich habe mir nur die erste Seite angeschaut und den Buchtitel gar nicht gelesen. Wollte ich doch nur die einzelnen Seiten zu kleinen Sternen und Postkarten verwurschteln. Außerdem war der Einband ganz schmuck.
Aber das eine davon stellte sich als echter Schatz heraus. Ich habe nicht nur erfahren, dass sich 1942 eine Inge sehr darüber gefreut hat, nein, es waren auch noch zwölf Scherenschnittbilder darin enthalten. Zu schön, um sie nur im Buch zu belassen. Kurzerhand ist das erste Scherenschnittbild zu einer hübschen Karte geworden. Und so ein tolles Kunstwerk braucht nicht mehr, um zum Blickfang zu werden!
Meine Lieblingskarte aber ist diese hier:
Keine Weihnachtskarte und nein, auch keine Trauerkarte ;).
Letztes Wochenende waren wir, mein Gatte und ich, in Bamberg. Luxuswochenende ganz allein zu zweit.
In der Altstadt gibt es so viele verwinkelte kleine Gassen mit lauter putzigen kleinen Läden, dass man immer etwas findet. In eben so einer kleinen Buchhandlung, in einer verwinkelten Gasse, habe ich zwei kleine antiquare Büchlein gefunden. Ich muss zugeben, ich habe mir nur die erste Seite angeschaut und den Buchtitel gar nicht gelesen. Wollte ich doch nur die einzelnen Seiten zu kleinen Sternen und Postkarten verwurschteln. Außerdem war der Einband ganz schmuck.
Aber das eine davon stellte sich als echter Schatz heraus. Ich habe nicht nur erfahren, dass sich 1942 eine Inge sehr darüber gefreut hat, nein, es waren auch noch zwölf Scherenschnittbilder darin enthalten. Zu schön, um sie nur im Buch zu belassen. Kurzerhand ist das erste Scherenschnittbild zu einer hübschen Karte geworden. Und so ein tolles Kunstwerk braucht nicht mehr, um zum Blickfang zu werden!
Montag, 15. Dezember 2014
CooleSocken, DankeschönSocken, WeihnachtsSocken...
Ich glaube, alle Sockenstricker/innen verschenken gerne ihre hübschen Fußschmeichler. Da mich ja nun das Sockenstrickfieber wieder voll gepackt hat möchte auch ich mir einen schönen Vorrat Geschenkesocken anlegen. Aber einfach so verschenken ist ja irgendwie nackig. Deshalb habe ich mir hübsche Banderolen für Socken ausgedacht. So einfache zum
Ausdrucken wollte ich nicht. Die Socken sollten schon meine Handschrift
tragen ;).
Das schönste ist immer, die Geschenke und bei mir auch Aufträge vorzubereiten um der beschenkten Person oder dem Kunden einen ganz besonderen Moment der Freude zu schenken. Einen Moment, der nur dieser Person gehört und der den Tag ein Stück heller macht und zeigt, wie besonders und wertvoll jeder von uns ist.
Papiere vorzubereiten, zu stempeln und mit allem möglichen an hübschem Firlefanz zu verzieren gehört für mich also immer dazu. Jedesmal mache ich mir Gedanken, über was sich Dieser oder Jener besonders freuen könnte.
Dazu schneidet ihr einfach ca. 12cm breite und 25-30cm langen Papierstreifen aus schönem Papier, alten Mangaheften, Geschenkpapier, Notenpapier, Bücherseiten mit alten Schriften ... und faltet diese wie zu einem Schrägband zusammen. Dann einfach am Rand mit der Nähmaschine und einem schönen Zierstich absteppen und mit Stempeln verzieren. Sieht bestimmt auch ganz toll kalligraphiert aus, leider kann ich das nicht (möchte ich aber nächstes Jahr ändern).
Vielleicht auch für Eure Weihnachtssockenproduktion eine Idee...
Den ein oder anderen Socken werde ich die Tage ganz sicher nochmal in seiner ganzen Pracht zeigen.
Derzeit bin ich dabei die restlichen Weihnachtssocken für meine drei Jungs zu stricken und für meinen Minineffen, der hoffentlich bald mal ausgespuckt wird.
Diese kleinen Minisocken sind einfach zu putzig und wird es deshalb auch bald im Trollenland-Shop geben :)
Das schönste ist immer, die Geschenke und bei mir auch Aufträge vorzubereiten um der beschenkten Person oder dem Kunden einen ganz besonderen Moment der Freude zu schenken. Einen Moment, der nur dieser Person gehört und der den Tag ein Stück heller macht und zeigt, wie besonders und wertvoll jeder von uns ist.
Papiere vorzubereiten, zu stempeln und mit allem möglichen an hübschem Firlefanz zu verzieren gehört für mich also immer dazu. Jedesmal mache ich mir Gedanken, über was sich Dieser oder Jener besonders freuen könnte.
Dazu schneidet ihr einfach ca. 12cm breite und 25-30cm langen Papierstreifen aus schönem Papier, alten Mangaheften, Geschenkpapier, Notenpapier, Bücherseiten mit alten Schriften ... und faltet diese wie zu einem Schrägband zusammen. Dann einfach am Rand mit der Nähmaschine und einem schönen Zierstich absteppen und mit Stempeln verzieren. Sieht bestimmt auch ganz toll kalligraphiert aus, leider kann ich das nicht (möchte ich aber nächstes Jahr ändern).
Vielleicht auch für Eure Weihnachtssockenproduktion eine Idee...
Den ein oder anderen Socken werde ich die Tage ganz sicher nochmal in seiner ganzen Pracht zeigen.
Derzeit bin ich dabei die restlichen Weihnachtssocken für meine drei Jungs zu stricken und für meinen Minineffen, der hoffentlich bald mal ausgespuckt wird.
Diese kleinen Minisocken sind einfach zu putzig und wird es deshalb auch bald im Trollenland-Shop geben :)
Dienstag, 12. November 2013
Klitzekleine Aufmerksamkeit ...
... zum Geburtstag, für mein Schwesterherz :-)
Waldorflaternen verschenke ich wahnsinnig gerne. Sie sehen wie kleine gefaltete Kunstwerke aus.
Außerdem ist das Basteln von ihnen pure Entspannung. Man ist so konzentriert dabei, um sich nicht zu "verfalten", dass man nix mehr mitbekommt. In jedem Winter spendet sie uns Licht.
Bei "Billes Bastelecke" gibt es eine schöne und, wie ich finde, verständliche Anleitung für diese Waldorfleuchte. Passendes Lampenpapier gibt es hier.
Einfach mitbasteln und sich an den leuchtenden kleinen Sternen erfreuen.
Viel Spass!
P.S.: Lampenpapier ist ratsam, es entflammt schwerer als Transparentpapier!
Freitag, 25. Oktober 2013
Faltlaterne
Ich liebe solche gefalteten Waldorf Leuchten, Laternen, Sterne... ! Da kam mir die schöne Anleitung von der Jademondin ganz recht. Und weil ich noch so viel Lampenpapier vom letzten Jahr hatte, musste das herhalten. Und siehe da, es eignet sich prima dafür :). Ein bisschen zurechtschneiden musste ich es natürlich noch, da es quadratisch war. Aber ich finde, sie sieht schon sehr schön aus und wird auch bestimmt nicht meine letzte sein. Perfekte Größe für den Kleinsten.
Dienstag, 12. März 2013
DIY: Kindergeldbeutel ...
... aus leeren Milch-,Saft-,...Tüten
Bei uns hier im Haus der Renner. Besonders praktisch für Kindergarten, Schule, Kaufladen spielen ...
Hier braucht:
leeren Getränkekarton
doppelseitiges Klebeband
selbstklebender Klettband oder Punkte (gab es vor kurzem erst im A...i)
Schere
Lineal
Den Beutel ganz flach drücken und an der eingezeichneten schwarzen Linie abschneiden. Den Boden auch ganz knapp wegschneiden.
So sollte der Beutel nun aussehen.
Nun teilt man die Milchtüte in 3 gleichgroße Teile
Klappt die Aussenränder, wie auf dem Bild zusehen, nach Innen.
Klebt in das mittlere Drittel ein großzügiges Stück vom Doppelseitigen Klebeband ...
... und klappt das unterste Drittel darüber. Nun lässt sich die Form schon erkennen. Das vordere Geldfach ist vorhanden. Das hintere Fach müssen wir nun noch zuschneiden. Dafür bleibt nur noch...
das Deckblatt, oder das hinterste Stück Pappe der Milchtüte stehen. Siehe Bild unten.
Diesem Teil jetzt noch eine schöne Rundung verpassen und das Klettband aufkleben.
Fertig!
Genug Platz für Kleingeld :-)...
... und die Kinder freuen sich über viele schöne Geldbeutel zum Spielen
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