Dieses Jahr möchte ich Kresse aus Eierschalen wachsen lassen. Einfach, weil das eine wunderhübsche und schnelle Tischdeko für`s Osterfest ist, die man dazu noch lecker verwerten kann.
Wie die Samen der Kresse ganz zahm und fügsam werden möchte ich euch hier zeigen.
Kresse ist eine Schleimsaat. Wie übrigens Rucola, Senf oder Chiasamen auch. D.h., wenn die Samen mit Wasser in Kontakt kommen bilden sie um sich herum eine wässrige Gelschlicht. Diese Gelschicht schützt das schnell sprießende Pflänzchen die ersten Stunden vor der Austrocknung, bis genug Wurzeln vorhanden sind, um nach Wasser zu "suchen".
Genau das ist der Grund, warum man Kresse vor jeder Verarbeitung mindestens 30 Minuten in Wasser einweichen sollte. Dabei entsteht eine richtige Gelmasse, wie man sie evtl. von Chiasamen kennt. Dieses Gel kann man dann vollkommen unproblematisch Watte oder geeignete Siebe, verstreichen. Ganz sauber und unkompliziert. Kein Korn fällt in die Ritze oder alle Samen liegen auf einer Stelle. Ich denke, wir kennen alle diese Szenarien der Kresseanzucht ;). Danach wächst die Kresse schön gleichmäßig und schnell. Regelmäßig Wasser braucht sie natürlich trotzdem noch, klar.
Gerade für die ganz Kleinen ist das Ausbringen des Gels mit dem Löffel eine nette Geschicklichkeitsübung mit Erfolgsgarantie.
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Montag, 26. März 2018
Dienstag, 19. Dezember 2017
Bees.Wax.Food.Wrap - ein nachhaltiges Weihnachtsgeschenk
Dass wir mit unseren Massen an Bienenwachs einen kleinen Schatz beherbergen ist mir bewusst. Ich liebe es mit ihm zu arbeiten, Kerzen zu gießen oder auch zu ziehen. Was mir aber schon ganz lange unter den Nägeln brennt ist die Sache mit den BeesWaxWraps.
"Was ist das?", werden sich einige von euch bestimmt fragen. Andere werden sie schon kennen oder vielleicht sogar schon benutzten. Im Grunde ersetzt man die nervige Frischhaltefolie (wird hier eh kaum genutzt) einfach durch diese in Wachs getränkten Stoffzuschnitte. Genial! Aber auch Butterbrotpapier entfällt durch die Benutzung dieser "FoodWraps" (in das wickel ich nämlich gerne Käse, der mag es nicht luftdicht).
Ganz neu ist diese Idee jedoch nicht. Nur in Vergessenheit geraten. Man denke an die Wachsmäntel der Cowboys oder die gute alte Wachstuchtischdecke, die später durch das viel günstigere Plastik ersetzt wurde. Auch die Seemänner trugen Wachsjacken zum Schutz vor der Nässe. Ihr seht, alles kommt wieder und in diesem Fall ist es sogar super nützlich und nachhaltig.
Ob diese Tücher besser vor Keimen und Bakterien schützen - keinen Plan, denn der Wachs war ja ziemlich heiß bei der Verarbeitung. Aber es ist jedenfalls viel leckerer, eine angeschnittene Gurke in Bienenwachstücher zu hüllen, als in Plastik und gesünder ganz sicher auch. Außerdem sind sie extrem langlebig.
Die Herstellung ist gänzlich einfach. Ich habe 500g Bienenwachs mit 50g Kokosöl geschmolzen. Richtig heiß war das Wachs. Dann habe ich die Stoffzuschnitte ins Wachs getaucht, abtropfen lassen und auf einer saugfähigen Unterlage kurz abgelegt und gewendet. Andernfalls hängt zu viel Wachs dran. Sollte das passieren, einfach einen noch sauberen Stoffzuschnitt über den Getränkten legen und mit dem heißen Bügeleisen drüber. Natürlich zwischen zwei Backpapieren (sonst Riesensauerei!). Getrocknet sind die Tücher schnell und somit auch sofort einsatzbereit.
Mengenmäßig habt ihr mit 500g Bienenwachs für`s Leben ausgesorgt, also lieber erstmal nur die Hälfte anmischen :D
Ein schnelles Last Minute Weihnachtsgeschenk also ;). Geht mit Bienenwachskerzenrresten übrigens auch super.
Jojobaöl soll am besten dafür sein, weil es die Tücher besonders geschmeidig und elastisch macht. Hatte ich aber nicht zur Hand und mit Kokosöl oder Sonnenblumenöl geht`s ebenso gut.
Im Praxistest bin ich begeistert, wenn es ums Einpacken von Brot oder angeschnittenem Gemüse geht. Für das Abdecken großer Schüsseln werde ich auch weiterhin einen Teller nutzten. Da muss das BeesWaxWrap schon sehr dick getränkt sein, um zu halten.
Außerdem ist es ratsam, einen Stoff auszuwählen, der den Gelbstich des Wachses verträgt. Sonst kann es schnell unschön ausgucken.
"Was ist das?", werden sich einige von euch bestimmt fragen. Andere werden sie schon kennen oder vielleicht sogar schon benutzten. Im Grunde ersetzt man die nervige Frischhaltefolie (wird hier eh kaum genutzt) einfach durch diese in Wachs getränkten Stoffzuschnitte. Genial! Aber auch Butterbrotpapier entfällt durch die Benutzung dieser "FoodWraps" (in das wickel ich nämlich gerne Käse, der mag es nicht luftdicht).
Ganz neu ist diese Idee jedoch nicht. Nur in Vergessenheit geraten. Man denke an die Wachsmäntel der Cowboys oder die gute alte Wachstuchtischdecke, die später durch das viel günstigere Plastik ersetzt wurde. Auch die Seemänner trugen Wachsjacken zum Schutz vor der Nässe. Ihr seht, alles kommt wieder und in diesem Fall ist es sogar super nützlich und nachhaltig.
Ob diese Tücher besser vor Keimen und Bakterien schützen - keinen Plan, denn der Wachs war ja ziemlich heiß bei der Verarbeitung. Aber es ist jedenfalls viel leckerer, eine angeschnittene Gurke in Bienenwachstücher zu hüllen, als in Plastik und gesünder ganz sicher auch. Außerdem sind sie extrem langlebig.
Die Herstellung ist gänzlich einfach. Ich habe 500g Bienenwachs mit 50g Kokosöl geschmolzen. Richtig heiß war das Wachs. Dann habe ich die Stoffzuschnitte ins Wachs getaucht, abtropfen lassen und auf einer saugfähigen Unterlage kurz abgelegt und gewendet. Andernfalls hängt zu viel Wachs dran. Sollte das passieren, einfach einen noch sauberen Stoffzuschnitt über den Getränkten legen und mit dem heißen Bügeleisen drüber. Natürlich zwischen zwei Backpapieren (sonst Riesensauerei!). Getrocknet sind die Tücher schnell und somit auch sofort einsatzbereit.
Mengenmäßig habt ihr mit 500g Bienenwachs für`s Leben ausgesorgt, also lieber erstmal nur die Hälfte anmischen :D
Ein schnelles Last Minute Weihnachtsgeschenk also ;). Geht mit Bienenwachskerzenrresten übrigens auch super.
Jojobaöl soll am besten dafür sein, weil es die Tücher besonders geschmeidig und elastisch macht. Hatte ich aber nicht zur Hand und mit Kokosöl oder Sonnenblumenöl geht`s ebenso gut.
Im Praxistest bin ich begeistert, wenn es ums Einpacken von Brot oder angeschnittenem Gemüse geht. Für das Abdecken großer Schüsseln werde ich auch weiterhin einen Teller nutzten. Da muss das BeesWaxWrap schon sehr dick getränkt sein, um zu halten.
Außerdem ist es ratsam, einen Stoff auszuwählen, der den Gelbstich des Wachses verträgt. Sonst kann es schnell unschön ausgucken.
Also - ran an die Tücher!
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Bücherwürmer
Es ist toll, wenn man Schnüre filzen kann. Überhaupt nicht schwer, aber süchtig machend. Wir sind im Bücherwurmfieber und könnten Tage damit verbringen diese süßen Kerle zu filzen. Lasst euch anstecken ...
Und nun wünschen die bunten Würmer und ich all denen, die sich regelmäßig oder zufällig auf meinen Blog verirren einen ...
![]() |
| Frappierende Ähnlichkeit, der Grüne mit den vielen Perlen in den Dreads ist meiner ;) |
Und nun wünschen die bunten Würmer und ich all denen, die sich regelmäßig oder zufällig auf meinen Blog verirren einen ...
fantastischen, ausgelassenen,
sorgenfreien, lustigen, bunten,
hammermäßigen, feuchtfröhlichen,
knalligen, gesunden,
... Rutsch
... Rutsch
ins Jahr
2016
Freitag, 25. Oktober 2013
Faltlaterne
Ich liebe solche gefalteten Waldorf Leuchten, Laternen, Sterne... ! Da kam mir die schöne Anleitung von der Jademondin ganz recht. Und weil ich noch so viel Lampenpapier vom letzten Jahr hatte, musste das herhalten. Und siehe da, es eignet sich prima dafür :). Ein bisschen zurechtschneiden musste ich es natürlich noch, da es quadratisch war. Aber ich finde, sie sieht schon sehr schön aus und wird auch bestimmt nicht meine letzte sein. Perfekte Größe für den Kleinsten.
Dienstag, 12. März 2013
DIY: Kindergeldbeutel ...
... aus leeren Milch-,Saft-,...Tüten
Bei uns hier im Haus der Renner. Besonders praktisch für Kindergarten, Schule, Kaufladen spielen ...
Hier braucht:
leeren Getränkekarton
doppelseitiges Klebeband
selbstklebender Klettband oder Punkte (gab es vor kurzem erst im A...i)
Schere
Lineal
Den Beutel ganz flach drücken und an der eingezeichneten schwarzen Linie abschneiden. Den Boden auch ganz knapp wegschneiden.
So sollte der Beutel nun aussehen.
Nun teilt man die Milchtüte in 3 gleichgroße Teile
Klappt die Aussenränder, wie auf dem Bild zusehen, nach Innen.
Klebt in das mittlere Drittel ein großzügiges Stück vom Doppelseitigen Klebeband ...
... und klappt das unterste Drittel darüber. Nun lässt sich die Form schon erkennen. Das vordere Geldfach ist vorhanden. Das hintere Fach müssen wir nun noch zuschneiden. Dafür bleibt nur noch...
das Deckblatt, oder das hinterste Stück Pappe der Milchtüte stehen. Siehe Bild unten.
Diesem Teil jetzt noch eine schöne Rundung verpassen und das Klettband aufkleben.
Fertig!
Genug Platz für Kleingeld :-)...
... und die Kinder freuen sich über viele schöne Geldbeutel zum Spielen
Freitag, 11. Januar 2013
DIY: Kleiderbügel
Seit Ewigkeiten bin ich auf der Suche nach schönen Kleiderbügeln.
Hätte gerne welche, um meinen Stricksachen besser präsentieren zu können. Aber ich finde sie einfach alle todlangweilig.
Als wir letztens im Wald waren und wieder mal schöne alte abgelagerte Holzstecken für`s Basteln sammelten kam mir die Idee, ich könnte doch daraus welche machen. Schöne organisch geformte Kleiderbügel. Gedacht, getan...
Geht total einfach und schaut klasse aus. Und weil ich die Idee so toll finde, möchte ich sie mit euch teilen :-)
Man benötigt:
alte abgelagerte, nicht zu dicke oder dünne Holzstecken (gut geeignet auch Treibholz)
alten Kleiderbügel oder dicken Draht
Schmiergelpapier mit feinerer Körnung (ich hatte 80 und noch was feineres)
kleinen Handbohrer fürs Loch (ist meistens im Kinderwerkkasten drin)
Handsäge (Kinderwerkkasten)
Olivenöl, Orangenöl, Lavendelöl... zum Abreiben des fertigen Kleiderbügels
Sekundenkleber
evtl. Hanfschnur,Baumwollschnur... was man möchte, wenn man mag :-)
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| den Aufhänger vom alten Bügel entfernen |
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| das abgelagerte Holz |
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| nun sägt man das Holzstück auf die gewünschte länge ab ... |
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| ...und bohrt mit dem Handbohrer ein kleines Loch in der größe des Aufhängers, etwa bis knapp durch die Hälfte des Holzstückes (vorsichtig, damit es nicht bricht!) |
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| nun schmiergelt man das Holzstück schön glatt ... |
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| ...ölt alles gut ein. Nimmt man Olivenöl mit Lavendel versetzt, macht man gleich Mottenmassaker mit ;-) |
Nun muss das Öl einziehen. Nach dem Einziehen, gibt man in die Bohröffnung Sekundenkleber (Vorsicht, nix auf die Finger!) und drückt den Aufhänger rein. Wieder ein paar Minuten warten, bis der Kleber fest ist.
Fertig!
Wer jetzt noch möchte, kann den Aufhänger mit einer Schnur umwickeln und ca. alle 1cm einen Tupfen Sekundenkleber zum Fixieren aufbringen. Ich persönlich finde das schöner und habe es auch gemacht.
Viel Spass beim Nachmachen :-)
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Badepralinen und Geburtstage
Schon lange vorgemerkt und endlich geschafft. Die Kinder haben fleissig mitgeholfen.Das schöne ist, die Pralinen gehen einfach und relativ schnell. Der perfekte Matschspass für Kinder und ein nettes Mitbringsel für Freunde, Verwandte oder eben Erzieherinnen.
Bitte nicht vernaschen :-)
Das Rezept habe ich von hier.
Auch die Geburtstagsvorbereitungen für meinen Großen laufen auf Hochtouren. Morgen wird der Professor endlich 7.
7 Jahre voller Freuden, Tränen, Liebe, Abenteuer, Gemeinsamkeit, Zeit, einfach ganz viele schöne Momente, an die wir uns gerne zurückerinnern. Es werden hoffentlich noch viele, viele solcher Jahre wiederkehren.
Das Haus wird voll, Kindergeburtstag ist angesagt. Ist auch interessanter als Omas und Opas, Tanten und Onkels... .
Gibt Krümelmonstermuffins
Freitag, 21. September 2012
Herbstbasteleien
Heute haben wir ein bisschen Abwechslung zur ersten geschafften Schulwoche, zum ersten gelernten Buchstaben und zur ersten gelernten Zahl gebraucht.
Also wollten wir unseren Küchentisch ein bisschen herbstlicher gestalten oder wenigstens damit anfangen. Eine Girlande ist fertig. Es folgen hoffentlich noch mehr Herbstbasteleien.
Man benötigt:
Tonpapier in Herbstfarben
Bastschnur oder Hanfschnur
Holzklammern
Schere
Ahornblatt (dient als Schablone)
Ahorn auf Tonpapier abpausen, Blätter ausschneide, an der Schnur befestigen.
Geht schnell - sieht toll aus. Man kann dazwischen Herbstfotos aufhängen, oder kleine Fotos in die Blätter kleben.
Also wollten wir unseren Küchentisch ein bisschen herbstlicher gestalten oder wenigstens damit anfangen. Eine Girlande ist fertig. Es folgen hoffentlich noch mehr Herbstbasteleien.
Man benötigt:
Tonpapier in Herbstfarben
Bastschnur oder Hanfschnur
Holzklammern
Schere
Ahornblatt (dient als Schablone)
Ahorn auf Tonpapier abpausen, Blätter ausschneide, an der Schnur befestigen.
Geht schnell - sieht toll aus. Man kann dazwischen Herbstfotos aufhängen, oder kleine Fotos in die Blätter kleben.
Mittwoch, 29. August 2012
Kindergartenabschied
Ich hab' fast das Gefühl, es fällt mir schwerer, als meinem Großen. Nein, es fällt mir schwerer. Da uns die Erzieherin (die Liebste, die man sich vorstellen kann) in den letzten 3 Jahren besonders ans Herz gewachsen ist, haben wir uns ein kleines Abschiedgeschenkt ausgedacht. Einen spätsommerlichen Türkranz. Und weil der besonders hübsch aussieht, möchte ich diese kreative Idee gern mit Euch teilen.
Man benötigt:
getrocknete Naturmaterialien, wie z.B. Blumen, Samenkapseln, Nüsse, Schalen...
Bänder
Heißkleber
Perlen
kleine Männchen aus Nüssen od. Samenkapseln
Nun klebt man die gesammelten Blumen, Kapseln, was auch immer, schön um den Kranz. Befestigt eine Schlaufe und eine schöne Zierschleife zum Aufhängen und verziert diese mit Holzperlen.
Und fertig
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