Dienstag, 26. Juni 2018

Aus dem Garten - auf den Tisch: Rote Grütze - oder Mittsommerglück

Der Sommer verwöhnt uns dieses Jahr schon eine ganze Weile. Man könnte fast meinen, der Frühling wurde übersprungen. Letzte Woche war Mittsommer. Verrückt!
Im Garten biegen sich die Beerenbüsche unter ihrer Last zu Boden und wollen unbedingt erleichtert werden. 
Wir  haben am Hof viele Beerensträucher, einfach, weil sie so wenig Arbeit machen und absolut unkompliziert sind. Rote-, Schwarze- und Weiße Johannisbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren und Jostabeeren erfreuen hier die Vögel und uns. Ganz besonders die Kinder finden es toll, ihren Snack frisch vom Strauch zu "zuppeln". Im "kleinen Wäldchen" an unserem Hof wachsen sogar drei Johannisbeersträucher wild. Mit wirklich schönen Früchten. Ein Geschenk...
Himbeeren haben wir leider noch keine bzw. keine mehr. Muss sich aber unbedingt wieder ändern. Evtl. im Herbst. Erst muss ich zu schönen Himbeerablegern kommen. Aber die Nachbarin wird mir schon aushelfen, so meine Hoffnung ;).



Pünktlich zur Beerensaison möchte ich also mit euch mein Rote Grütze Rezept teilen. Es wäre wirklich schade, wenn die leckeren Früchtchen keine Verwendung finden würden. Denn immer nur den Froster voll stopfen kann keine Lösung sein, jedenfalls bei uns nicht. Vieles versinkt in den Tiefen und kommt erst seeeehr spät wieder zum Vorschein ;D.




Das Rezept ist einfach gehalten. So wie ich es mag. Etwas arbeit macht es natürlich, da die Beeren verlesen werden müssen und gerade die Stachelbeeren von ihrem "Schwänzchen" befreit werden müssen/sollten.






Rote Grütze (ca. 7x 500g Nussmusgläser)

1kg gemischte Johannisbeeren

1kg Stachelbeeren
1kg Kirschen
Saft einer Zitrone
evtl. 1/2 Glas Wasser oder Saft 

350g Rohrohrzucker

30g Apfelpektin 


Die Beeren waschen und verlesen. Die Kirschen entkernen und in einem großen Topf mit dem Zucker, dem Pektin und dem Zitronensaft und Wasser/Saft mischen. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. 

Am nächsten Tag die Früchte unter Rühren aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.
In saubere, sterilisierte Gläser abfüllen, zudrehen - fertig.

Wichtig ist nur, sehr sauber zu arbeiten!


Für mich hat die Rote Grütze die perfekte Konsistenz. Letztes Jahr hatte ich sie mit AgarAgar eingekocht, fand das Ergebnis (besonders den Geschmack, obwohl AgarAgar ja angeblich nach nix schmeckt) aber nicht so toll.


Die Beeren können natürlich beliebig ausgetauscht werden. Nur nicht zu lange kochen, sonst hat man Matsch ;)





Kommentare:

  1. Wir lieben Milchreis mit roter Grütze :-)!Danke für die gute Idee!
    Und Eure Beerensträucher sehen toll aus - so üppig beladen mit Früchten.
    Liebe Grüße
    Leni

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    1. Danke, ja, dieses Jahr hängen solche Riesentrauben an den Büschen, echt der Hammer :D

      Liebe Grüße
      Helena

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  2. Danke dir für deine wunderschönen veganen Rezepte! Ernährst du dich selber hauptsächlich vegan? Falls ja, würde mich mal interessieren wie du das mit dem Vitamin B12 machst. Anscheinend muss man das ja bei einer veganen Ernährung supplementieren. Ich habe mir jetzt mal Lutschtabletten bestellt. Wie machst du das?

    LG,
    Bibi

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    1. Hauptsächlich vegan. Im Sommer nicht 100%, weil meine Hühner zu viele Eier legen und diese verbraucht werden müssen. Dennoch beschränke ich mich auf ein Minimum Ei. Honig esse ich auch. Das ganze Jahr - klaro, wir imkern :D.
      Ich supoplementiere Vitamin B12 und Vitamin D. Beides ganzjährig.

      Liebe Grüße
      Helena

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